Nächstes Kapitel

Am Heiligabend um14:30 landen Jakob und Lasse braungebrannt und bester Laune in Fuhlsbüttel. Das Surfgepäck kommt erst am 27. Dezember in der Elbchaussee an. Beim Öffnen entweicht ein unvergesslicher Duft von Neos die langsam in Gärung übergehen…

Die nächste Zora Crew verbringt die Zeit bis zum 6. Januar mit Vorbereitungen für eine längere Abwesenheit von Hamburg und dem Besorgen von Dingen die während mehrerer Monate an Bord unverzichtbar erscheinen. Und dann hat da die Passatwind Crew noch eine längere Reparaturliste mitgebracht. Aus Glückstadt von T1 Segel werden  2 Lattenkarren geholt, aus Wedel kommen 6,4 mm Monel Nieten und eine vom Schlosser handgefertigte Halterung für den Spiebaum, von Indenor-retro kommen als Paket eine Seewasser- und eine Dieselförderpumpe für die Machine und schließlich von Toplicht allerlei Kleinkram. Zwei Solarpanele reisen mit UPS nach Martinique, weil die Condor sie nur für einen absurden Aufpreis mitnehmen wollte. Für die im Atlantiksquall ausgelösten Rettungswesten werden bei Condor und bei Lufthansa 5 CO2 Patronen angemeldet, reisen dann aber doch illegal, weil sie mit 58g mehr als zweimal so groß sind wie gestattet und weil die ebenso vorgeschriebenen 2 Rettungswesten natürlich nicht im Gepäck sind (Wer macht solch absurde Regeln.)

In der Nacht vor der Abreise wird bis in den frühen Morgen gepackt, ge-emailed, aufgeräumt und sogar noch eine Klausur korrigiert. Es bleibt sogar Zeit für eine Stunde Schlaf!

Die Crew kann es schließlich kaum fassen, dass sie um 07:30 im Flugzeug sitzt und noch am selben Tag, 14 Stunden später in Fort-de-France aussteigt… noch mit Pudelmütze auf dem Kopf. Die verschwindet allerdings schnell im Rucksack angesichts von 27 Grad Außentemperatur. Das Gepäck erscheint pünktlich und vollständig. Nur eine kleine Kugel in der Pantrypumpe fehlt… allerdings liegt die in Hamburg in der Werkstatt.

Martinique begrüßt die Hamburger Bleichgesichter mit einem Sturzregen, der alle Achtung verdient hat. Als das Taxi allerdings die Werft in Fort de France erreicht hat das Wetter ein Einsehen und gewährt eine Stunde Regenpause, die wir gut zum Einstauen nutzen können.Mehr wird hier nun erst einmal nicht berichtet außer, dass Zora inzwischen vor der Pointe du Bout 3 Meilen östlich von Fort de France vor Anker liegt und an Bord Ruhe und Entspannung einkehren könnten, wenn da nicht die Dauerbeschallung von der Strandbar wäre…

2 Gedanken zu „Nächstes Kapitel“

  1. Liebe Gesa,
    ich hoffe, dass Du den Flug gut überstanden hast. Ich wünsche Euch eine gute Reise und immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel.
    Liebe Grüße aus den heute sonnigen Hamburg
    Bettina

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