{"id":587,"date":"2018-04-17T11:41:41","date_gmt":"2018-04-17T11:41:41","guid":{"rendered":"http:\/\/haas-altona.de\/atlantik\/?p=587"},"modified":"2018-04-17T11:41:41","modified_gmt":"2018-04-17T11:41:41","slug":"atlantik-crew","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/haas-altona.de\/atlantik\/?p=587","title":{"rendered":"Atlantik-Crew"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_589\" aria-describedby=\"caption-attachment-589\" style=\"width: 4608px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/haas-altona.de\/atlantik\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/DSCN0857.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-589\" src=\"http:\/\/haas-altona.de\/atlantik\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/DSCN0857.jpg\" alt=\"\" width=\"4608\" height=\"3456\" srcset=\"https:\/\/haas-altona.de\/atlantik\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/DSCN0857.jpg 4608w, https:\/\/haas-altona.de\/atlantik\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/DSCN0857-300x225.jpg 300w, https:\/\/haas-altona.de\/atlantik\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/DSCN0857-768x576.jpg 768w, https:\/\/haas-altona.de\/atlantik\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/DSCN0857-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 4608px) 100vw, 4608px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-589\" class=\"wp-caption-text\">Atlantikcrew beim Fr\u00fchst\u00fcck im Cockpit<\/figcaption><\/figure>\n<p>Bj\u00f6rn Spiekermann kommt morgens am Freitag, den 13. April, an Bord. Wenn das kein Gl\u00fcck bringt! Er ist schon seit einer Woche in der DomRep und erkundet das Land. Der Skipper will mit ihm zusammen noch ein paar Arbeiten erledigen, die er allein nicht hinbekommt. Bj\u00f6rn hat ein Jahr in Panama gelebt und spricht flie\u00dfend Spanisch. Das wird hier noch sehr n\u00fctzlich sein. Au\u00dferdem ist er ein erfahrener Segler und hat auch schon einige Meilen auf einem Karibikt\u00f6rn auf dem Buckel.<\/p>\n<p>Wir fr\u00fchst\u00fccken gemeinsam und machen uns dann daran den Kl\u00fcver zu wechseln. In der Karibik haben wir unseren alten gefahren um dem neuen, den uns Thommy Thomsen in Gl\u00fcckstadt gemacht hat, die intenive UV Strahlung zu ersparen. Der soll jetzt aber f\u00fcr die Reise \u00fcber den Atlantik ran. Die Arbeit treibt uns ordentlich den Schwei\u00df aus den Poren, denn die Segel sind schwer und im Profil der Rollanlage haben sich Madenschrauben losgearbeitet, \u00fcber die der Schlitten f\u00fcr den Segelkopf nicht hin\u00fcberrutschen will. Also m\u00fcssen wir rauf und die Schrauben nachziehen. Schlie\u00dflich ist das alte Segel ordentlich gepackt und das neue gesetzt und aufgerollt. Jetzt sind wir hungrig und st\u00e4rken uns mit Mango, Ananas und Bananen, die wir g\u00fcnstig und in F\u00fclle eingekauft haben.<\/p>\n<p>Nach dem Mittageseen beschlie\u00dfen wir, dass nur Verr\u00fcckte und Deutsche in der Mittagshitze weiterarbeiten w\u00fcrden. Mit beiden wollen wir uns gerade nicht assoziieren und machen auf Dominikanisch. Wir verschieben den noch anstehenden Riggcheck mit Gang in den Mast und riggen stattdessen die H\u00e4ngematten auf dem Vorschiff. Auch nach unserer Siesta ist uns dann nicht nach harter Arbeit zu Mute. Stattdessen fahren wir hinunter nach Saman\u00e1, kaufen frisches Gem\u00fcse f\u00fcr unser Abendessen und versuchen erfolglos geeigneten Kleber f\u00fcr unser Dinghi zu bekommen. Die Suche nach dem Kleber bleibt ohne Erfolg, aber Gem\u00fcse gibt\u00b4s massenweise! An diesem Nachmittag fliegen dann noch zahllose Emails zwischen Saman\u00e1 und Hamburg hin und her. Denn wir haben tats\u00e4chlich noch auf Ebay Kleinanzeigen einen Ersatz f\u00fcr unseren korrodierten Zylinderkopf gefunden. Den will Jakob noch abholen, damit Rahel ihn dann im Gep\u00e4ck mitbringen kann.<\/p>\n<p>Am folgenden Tag macht sich der Skipper schon fr\u00fch auf die lange Autofahrt nach Punta Cana um Rahel und Marcel abzuholen, die die Atlantikcrew komplett machen sollen. Die dreihundert Kilometer lange Autofahrt \u00fcber die Stra\u00dfen der DomRep verlaufen unproblematisch. Der Skipper bekommt ja auch schon ein bi\u00dfchen Routine im Umgang mit Schlagl\u00f6chern und wild hin- und herflitzenden Mopeds. In Punta Cana ist sogar noch etwas Zeit, bevor die beiden eintreffen sollen. Die nutzt der Skipper um im gro\u00dfen Jumbo Supermarkt einige spezielle Dinge einzukaufen, denn in Saman\u00e1 gibt es keine entsprechende Einkaufsm\u00f6glichkeit.<\/p>\n<p>Wieder am Flughafen reiht der Skipper sich dann in die zahllosen Animateure und Tour Operators, die auf ihre G\u00e4ste warten. Das Flugzeug landet und die Zeit vergeht, aber die Beiden kommen nicht raus. Die Nervosit\u00e4t steigt w\u00e4hrend bereits alle Flugg\u00e4ste der Folgefl\u00fcge auf dem Weg in ihre Resorts sind. Schlie\u00dflich eine SMS: Das Gep\u00e4ck aus Hamburg ist nicht da! Noch eine halbe Stunde sp\u00e4ter sind dann immerhin Rahel und Marcel da und wir machen uns auf die lange R\u00fcckfahrt. Die verl\u00e4uft nun zum gr\u00f6\u00dften Teil in der Dunkelheit und wir zur echten Konzentrations\u00fcbung: Mopeds ohne R\u00fccklicht, Mopeds ganz ohne Licht, Mopeds auf der falschen Fahrbahnseite und dann auch noch unbeleuchtet schwere LKWs. Der Skipper w\u00fcrde gerne ein paar Gl\u00fchlampen spenden, denn dieses Russische Roulette mu\u00df doch eigentlich nicht sein. Sehr erleichtert dar\u00fcber, dass wir diese Fahrt heil \u00fcberstanden haben rollen wir schlie\u00dfich um 22:00 auf den Parkplatz der Marina. Im Cockpit genehmigen wir uns die allerletzen Bierflaschen an Bord. Trotz der Sorgen um das fehlende Gep\u00e4ck mit unserem m\u00fchsam erk\u00e4mpften Zylinderkopf schl\u00e4ft der Skipper nach den Strapazen dieses Tages gut und fest.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bj\u00f6rn Spiekermann kommt morgens am Freitag, den 13. April, an Bord. Wenn das kein Gl\u00fcck bringt! Er ist schon seit einer Woche in der DomRep und erkundet das Land. 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